SAN/UC-Technologie

Die SAN/UC-Technologie (Subject Alternative Name) ist zwecks Funktionserweiterung der SSL-Zertifikate entstanden. Die SSL-Zertifikate mit der SAN-Unterstützung ermöglichen mehrere Domain abzusichern. Somit kann man die Zeit zur Inbetriebsetzen der Zertifikate und die Eintrittskosten für den Erwerb der SSL-Absicherung stark reduzieren. Der nächste Vorteil der SAN-Unterstützung ist, dass auch die Anzahl der nötigen IP-Adressen reduziert wird. Die SAN-Zertifikate werden auch zur Absicherung des Microsoft Exchange-Servers, Microsoft Office Communication-Servers oder Mobile Device Manager von Unified Communications (UC).
Sie finden die SAN-Zertifikate auch in unserem Angebot.

SAN-Zertifikate

Absicherung mehrerer Domains und Subjekten

Die SSL-Zertifikate mit SAN enthalten ein Subject Alternative Name-Feld, in das zusätzliche Domänennamen eingetragen und so mit nur einem Zertifikat geschützt werden können. Die SAN-Zertifikate werden in RFC 3280 - Internet X.509 Public Key Infrastructure beschrieben.

Beispiele zur Anwendung

  • www.sslmarket.de (FQDN - vollqualifizierter Domainname)
  • domainname.de (FQDN - vollqualifizierter Domainname)
  • mail.sslmarket.de (Subdomain)
  • zahlungen.e-shop.de (Subdomain)
  • Bei den vollqualifizierten Domainnamen (FQDN) wird der Antragsteller um ein SSL-Zertifikat gegenüber dem Domaininhaber autorisiert. Falls Sie die Domain nicht besitzen, brauchen Sie die Zustimmung des Domaininhabers.

    IP-Adressen:

    Als SAN können Sie keine IP-Adresse absichern.
    Die Zertifikate mit dem Ablaufdatum nach dem 1.11.2015 dürfen keine interne IP-Adresse oder interne Servernamen enthalten.

    Hinweis: Falls Sie die SAN-Unterstützung im SSL-Zertifikat nuzten möchten, müssen Sie mindestens einen Namen als SAN in die Bestellung angeben.
    Nach der Ausstellung des SSL-Zertifikats ist das nicht mehr möglich.